Aktuelle Informationen

Feuerwehr-Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr

(Mai 2019) Aufgrund des Info-Blattes "Selbstrettungssystem" der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen  vom April 2019 erreichen uns zahlreiche Anfragen zum Thema Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit integrierten Rettungsschlaufen (IRS).
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Infoblatt Nr. 04 "Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr" des Sachgebietes "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV. Auch hier wird darauf hingewiesen, dass Rettungsschlaufen der Klasse A nicht zum Selbstabseilen verwendet werden dürfen. (Rettungsschlaufen der Klasse A bestehen aus Gurtbändern, die auf dem Rücken und unter den Armen der Person liegen, so dass diese in aufrechter Position gerettet wird.)

DGUV Information 205-021 „Leitfaden zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrdienst“

(Mai 2019) Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ der DGUV e.V. hat die DGUV Information „Leitfaden zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrdienst“ (DGUV Information 205-021) redaktionell überarbeitet, aktualisiert und der neuen DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ angepasst. 
Nach § 4 der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ hat die Kommune Gefährdungen im Feuerwehrdienst zu ermitteln und erforderliche Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz für alle Feuerwehrangehörigen zu treffen. Die DGUV Information 205-021 unterstützt die Verantwortlichen der Kommunen bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung. Erforderlichenfalls hat sich die Kommune hierbei durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten zu lassen und den fachlichen Rat der Leitung der Feuerwehr einzuholen.

DGUV Information 205-031 "Zusatzausrüstung an persönlicher Schutzausrüstung der Feuerwehr"

(Mai 2019) Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen der DGUV hat die DGUV Information „Zusatzausrüstung an persönlicher Schutzausrüstung der Feuerwehr“ (DGUV Information 205-031) erstellt, die die Mindestanforderungen an Zusatzausrüstungen hinsichtlich der Wechselwirkung mit der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehr während der Benutzung beschreibt.
Sie richtet sich in erster Linie an die Trägerin bzw. den Träger der Feuerwehr nach landesrechtlichen Vorschriften und soll Hilfestellung bei der Umsetzung der Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften oder Unfallverhütungsvorschriften geben sowie Wege aufzeigen, wie Unfälle und Gesundheitsgefahren bei Ausbildung, Übungen und Einsätzen vermieden werden können.

Rückruf von Personenschutzschalter PRCD-S+

(April 2019) Der Hersteller der über die Firma SHG Spechtenhauser GmbH bzw. Dönges GmbH & Co. KG vertriebenen Personenschutzschalter PRCD-S+ hat über einen möglichen Produktfehler informiert, der einen Rückruf und eine Nachbesserung der betroffenen Geräte erfordert. Im Rahmen von internen Qualitätsprüfungen wurde festgestellt, dass ein anlagenseitiger Fehler „Spannung auf Schutzleiter" in der fest installierten Steckdose unter Umständen nicht vom PRCD-S+ detektiert wird. Dieses Schutzorgan PRCD-S+ schaltet trotz Fehler ein, wodurch sich in einzelnen Fällen ein Stromschlag nicht ausschließen lässt.
Nähere Informationen zum Fehler und den betroffenen Produkten erhalten Sie auf der dieser Internetseite und im Informationsschreiben von PC Electric.

Sicherer Umgang mit Druckgasbehältern

(November 2018) Informationen für Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung
Druckgasbehälter wie Flüssiggas- oder Acetylenflaschen können Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung ernsthaft gefährden, denn bei zu starker Erwärmung besteht die Gefahr, dass sie "zerknallen". Der Zerknall einer Flüssiggas- oder Acetylenflasche geht mit einer Druckwelle, einem Feuerball und Trümmerflug einher. Solche Ereignisse haben in der Vergangenheit schon häufig zu schweren oder tödlichen Verletzungen geführt. Um das Risiko im Einsatz zu minimieren, haben Fachleute unter der Leitung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Einsatzhinweise erarbeitet. Sie sind in zwei überarbeiteten DGUV Informationen zusammengefasst:

Reifen von Feuerwehrfahrzeugen

(Oktober 2018) Reifen sind sicherheitsrelevante Fahrzeugkomponenten. Als Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Fahrbahn bestimmen Reifen im entscheidenden Maß die physikalischen Grenzen innerhalb denen ein sicheres Fahren möglich ist. Das Material von Reifen unterliegt Alterungsprozessen, die mit steigendem Alter zu einer Herabsetzung der Funktionstüchtigkeit und Belastbarkeit führen. Daher wird empfohlen, Reifen von Feuerwehrfahrzeugen spätestens bei einem Reifenalter von 10 Jahren zu ersetzt. Hintergründe hierzu und Auskünfte zu "Winterreifenpflicht" finden Sie in diesem Informationsschreiben.

Jugendfeuerwehr: Ausbildung in „gefährlichen Tätigkeiten“ oder mit „gefährlichen Geräten“

(Oktober 2018) Feuerwehren fragen regelmäßig nach, ob und unter welchen Bedingungen Angehörige der Jugendfeuerwehr auch für Tätigkeiten oder an Geräten ausgebildet werden dürfen, die mit Gefährdungen verbunden sind.
In unserem Informationsschreiben werden den Verantwortlichen in der Feuerwehr Empfehlungen gegeben, unter deren Beachtung eine Ausbildung im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ möglich ist.

Unterstützungsleistungen an Feuerwehrdienstleistende

Stellungnahme des Landesfeuerwehrverbands Bayern e.V.

(April 2018) In den letzten Wochen fanden zunehmend Erkrankungsfälle von Feuerwehrdienstleistenden, bei denen ein medizinischer Zusammenhang zwischen der versicherten Tätigkeit (Einsatz, Übung) und dem eingetretenen Gesundheitsschaden aus fachlicher Sicht verneint wurde, ein negatives Echo in den Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen) weiter

Medizinische Überwachung bei Atemschutzübungen

(April 2018) Feuerwehren und Atemschutz-Ausbildungsstellen führen teilweise „medizinische Eingangskontrollen" vor Atemschutzübungen durch. Zudem werden vereinzelt Vitalparameter der Atemschutzgeräteträger, wie Blutdruck oder Herzfrequenz vor oder während der Atemschutzübung (ggf. telemetrisch) überwacht. 
Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV hat eine Kurzinformation zur medizinische Überwachung bei Atemschutzübungen herausgegeben.
Diese Information enthält zudem eine Vorlage zur gesundheitlichen Selbsteinschätzung für die Atemschutzbelastungsübung nach FwDV 7.

Einsatz von CO2-Feuerlöschern in Räumen

(Januar 2018) Da der Löscheinsatz mit Kohlendioxid (CO2)-Feuerlöschern in kleinen und engen Räumen eine nicht unerhebliche Gesundheitsgefährdung darstellen kann, hat das Sachgebiet „Betrieblicher Brandschutz“ im Fachbereich „Feuerwehren, Hilfeleistung, Brandschutz“ der DGUV in einem Projekt die Verwendung von tragbaren CO2-Feuerlöschern mit Kohlendioxid als Löschmittel unter derartigen Bedingungen in praktischen Versuchsreihen untersucht. Die Ergebnisse und abgeleiteten Schutzmaßnahmen sind zunächst in der Stellungnahme zum Einsatz von CO2-Feuerlöschern in Räumen zusammengefasst, die der Fachbereich „Feuerwehren Hilfeleistung Brandschutz“ am 08.12.2017 beschlossen hat.

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