Betriebsarten - Feuerwehren

Wichtige Hinweise:

DGUV Information 205-021 „Leitfaden zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrdienst“

Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ der DGUV e.V. hat die DGUV Information „Leitfaden zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrdienst“ (DGUV Information 205-021) redaktionell überarbeitet, aktualisiert und der neuen DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ angepasst. Diese DGUV Information 205-021 bietet Hilfestellung bei der eigenverantwortlichen Auswahl geeigneter Maßnahmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.
 

DGUV Information 205-031 "Zusatzausrüstung an persönlicher Schutzausrüstung der Feuerwehr"

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen der DGUV hat die DGUV Information „Zusatzausrüstung an persönlicher Schutzausrüstung der Feuerwehr“ (DGUV Information 205-031) erstellt, die die Mindestanforderungen an Zusatzausrüstungen hinsichtlich der Wechselwirkung mit der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehr während der Benutzung beschreibt.
Sie richtet sich in erster Linie an die Trägerin bzw. den Träger der Feuerwehr nach landesrechtlichen Vorschriften und soll Hilfestellung bei der Umsetzung der Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften oder Unfallverhütungsvorschriften geben sowie Wege aufzeigen, wie Unfälle und Gesundheitsgefahren bei Ausbildung, Übungen und Einsätzen vermieden werden können.

Rückruf von Personenschutzschalter PRCD-S+

Der Hersteller der über die Firma SHG Spechtenhauser GmbH bzw. Dönges GmbH & Co. KG vertriebenen Personenschutzschalter PRCD-S+ hat über einen möglichen Produktfehler informiert, der einen Rückruf und eine Nachbesserung der betroffenen Geräte erfordert. Im Rahmen von internen Qualitätsprüfungen wurde festgestellt, dass ein anlagenseitiger Fehler „Spannung auf Schutzleiter" in der fest installierten Steckdose unter Umständen nicht vom PRCD-S+ detektiert wird. Dieses Schutzorgan PRCD-S+ schaltet trotz Fehler ein, wodurch sich in einzelnen Fällen ein Stromschlag nicht ausschließen lässt.
Nähere Informationen zum Fehler und den betroffenen Produkten erhalten Sie auf der dieser Internetseite und im Informationsschreiben von PC Electric.

Die neue DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“

Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für den kommunalen Bereich in Bayern erlässt die KUVB unter Mitwirkung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auf Grundlage von § 15 Abs. 1 SGB VII Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschriften). Diese DGUV Vorschriften sind als autonomes Recht für Unternehmer und Versicherte, wie Gesetze und Verordnungen im Arbeitsschutz, verbindlich.

Um den aktuellen Belangen der freiwilligen Feuerwehren zu entsprechen und die Aspekte des modernen Arbeitsschutzes einfließen zu lassen, wurde die UVV „Feuerwehren“ nun grundlegend überarbeitet. Parallel hierzu wurde die eigenständige DGUV Regel 105-049 „Feuerwehren“ erstellt, die die Durchführungsanweisung (Kursivtext in der bisherigen UVV) ersetzt und nun deutlich präziser die Inhalte der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ konkretisiert.

Die neue DGUV Vorschrift 49 - Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ richtet sich vorrangig an den Unternehmer als Träger öffentlicher freiwilliger Feuerwehren bzw. öffentlicher Pflichtfeuerwehren. Im Vordergrund stehen insbesondere die Entlastung des Ehrenamtes und die Stärkung der Unternehmerpflichten.

In Kraft tritt die neue DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ mit der Bekanntmachung vom 23.01.2019.

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Gerne stehen wir Ihnen für Auskünfte über unser Opens external link in new windowKontaktformular zur Verfügung.

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

Zahlreiche weiterführenden Informationen für Feuerwehren finden sich auch auf dem Informations-Portal des LFV Bayern: